Wie ein Packtag abläuft
Gepackt wird in der Regel am Tag vor dem Umzug, damit am Umzugstag nur noch getragen wird. Die Mannschaft arbeitet raumweise und lässt zuletzt stehen, was Sie am Abend noch brauchen: Kaffeemaschine, ein Glas, einen Teller, die Zahnbürste. Diese Reihenfolge klingt klein, macht aber den Unterschied zwischen einem ruhigen und einem unangenehmen letzten Abend.
Für das Packen genügt oft das Gespann ohne Fahrzeug, zwei Kräfte ab 179 Euro je Einsatztag; eine dritte Kraft kostet 80 Euro mehr, also ab 259 Euro. Wird am selben Tag auch Material gebracht und Sperriges zerlegt, kommt der Transporter dazu und das Gespann liegt bei 299 Euro. Alle Formen stehen nebeneinander auf der Preisseite.
Geschirr, Glas und alles, was bricht
Teller stehen senkrecht wie Schallplatten, nicht gestapelt: so halten sie dem Druck von oben stand. Gläser werden einzeln in Papier gedreht und in Reihen gestellt, Stiele nach oben, dazwischen eine Lage Papier. Hohlräume füllen wir aus, denn nicht das Gewicht bricht das Glas, sondern die Bewegung im Karton.
Bilder und Spiegel reisen in Folie und Decke, stehend an der Bordwand. Flaschen mit Öl oder Essig gehen in eine eigene Kiste mit Folie darunter, Pflanzen in offene Kartons, damit sie Licht bekommen. Geöffnete Farben, Verdünnung und Gasflaschen packen wir nicht, die bleiben zurück und gehen über die Entsorgung.
Besonders geschützt wird
- Geschirr, Gläser und Porzellan aus der Vitrine
- Bilder, Spiegel und Glasböden der Schränke
- Lampen samt Schirm und Leuchtmittel
- Technik in Folie und Decke, Bildschirme stehend
- Bücherreihen in kleinen Kartons, halb gefüllt
Kennzeichnung nach Zielzimmer
Ein Karton mit der Aufschrift Küche sagt am neuen Ort nur, wo er herkommt. Wir beschriften deshalb das Ziel: Küche neu, Kind links, Arbeitszimmer. Dazu notieren wir in zwei Worten den Inhalt, etwa Töpfe oder Gläser gut. Auf diese Weise lädt die Mannschaft am Zielort ab, ohne zu fragen, und Sie finden zuerst das, was Sie zuerst brauchen.
Beim Abladen helfen Zettel an den Türen der neuen Wohnung mit denselben Bezeichnungen. Wer die neue Wohnung noch nicht gesehen hat, bekommt vom Aufmaß eine einfache Skizze. Wie wir den Standplatz und den Tragweg einschätzen, steht auf der Seite Zufahrt und Standplatz.
Auspacken und Einräumen am neuen Ort
Das Auspacken ist die unterschätzte Hälfte. Die Mannschaft stellt Geschirr in die Schränke, hängt die Kleidung aus den Boxen in den Schrank, baut die Betten und nimmt das leere Material gleich wieder mit. Danach steht keine Kartonburg im Wohnzimmer, die zwei Wochen lang kleiner wird.
Wo Dinge hingehören, entscheiden Sie. Deshalb lohnt es sich, bei Küche und Bad dabei zu sein; alles andere lässt sich nach der groben Ordnung einräumen und später verschieben. Soll ein Teil des Hausrats gar nicht in die Wohnung, sondern in ein Abteil, führt der Weg über die Einlagerung.
Material: geliehen oder gekauft
Kartons lassen sich leihen oder kaufen. Geliehen kosten sie 0,80 Euro je Stück und Woche ab zehn Stück, gekauft 1,70 Euro je Stück; der gekaufte ist zweiwellig und trägt bis 40 Kilogramm. Für eine Zweizimmerwohnung rechnen wir mit etwa dreißig bis vierzig Kartons, für vier Zimmer mit siebzig bis neunzig.
Dazu kommen Kleiderboxen für 3,20 Euro je Stück und Woche, Packpapier für 13 Euro je zehn Kilogramm, Luftpolsterfolie mit fünfzig Metern für 18 Euro und Möbeldecken für 2,20 Euro je Stück und Woche. Geliehenes bringen wir vor dem Packen und holen es in der Woche nach dem Umzug ab; abgerechnet wird nur, was benutzt wurde. Material zum Umzug dazubestellen können Sie über das Formular.