Was in Germering geräumt wird
Germering ist mit rund 41.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Fürstenfeldbruck, und die Bausubstanz ist entsprechend gemischt. In Unterpfaffenhofen stehen viele Mehrfamilienhäuser der Nachkriegs- und der Siebzigerjahre, mit Kellerabteilen hinter Holzlatten und Speichern unter dem Dach. In Harthaus überwiegen Ein- und Zweifamilienhäuser, dort kommen Garage, Gartenhaus und Hofecke dazu. Beides räumen wir, und beides braucht eine andere Mannschaft.
Welche Räume mitgehen, wird beim Rundgang festgehalten, Raum für Raum. Was bleiben soll, wird markiert, bevor jemand anfasst. Wer vorab wissen will, wie die Beträge zustande kommen, findet den Rechenweg auf der Preisseite; wer den Termin gleich braucht, schreibt über das Anfrageformular.
Typische Aufträge im Stadtgebiet
- Kellerabteil im Mehrfamilienhaus in Unterpfaffenhofen
- Speicher unter der Dachschräge mit Hausrat von Jahrzehnten
- Einzelgarage samt Reifen, Regalen und Fahrrädern
- komplette Mietwohnung vor der Übergabe an den Vermieter
- Gartenhaus und Terrassenlager am Rand von Harthaus
Welches Gespann zu welcher Menge passt
Gerechnet wird nach Mannschaftsgröße. Ein Gespann ist eine feste Zusammenstellung aus Kräften und Wagen; es wird beim Aufmaß bestimmt und steht danach mit seinem Betrag im Angebot. Ein einzelnes Kellerabteil oder ein Speicher ist mit zwei Kräften und dem Transporter mit 12 m³ Laderaum zu machen, ab 299 Euro für den Einsatztag. Eine leergeräumte Einzimmerwohnung braucht eine dritte Kraft, weil jemand dauerhaft am Wagen arbeitet: 80 Euro mehr, zusammen ab 379 Euro.
Ab zwei bis drei Zimmern mit Nebenraum wird aus dem Transporter der Möbelwagen mit 21 m³, das sind weitere 80 Euro, also ab 459 Euro. Ein vollständiger Haushalt mit vier Zimmern wird mit vier Kräften und diesem Wagen geräumt, ab 539 Euro. Für ein Haus mit Keller, Speicher und Garage fahren fünf Kräfte mit zwei Wagen, ab 769 Euro. Mehr Menge heißt also mehr Mannschaft, nicht mehr Rechenposten.
Wertstoff und Restmüll werden getrennt
Trennen passiert beim Tragen, nicht hinterher am Wagen. Holz, Metall, Elektrogeräte, Papier und Restmüll gehen in verschiedene Ecken des Laderaums, damit an der Annahmestelle nichts umgestapelt werden muss. Das kostet beim Räumen etwas mehr Wege und spart bei der Abgabe Geld, denn gemischter Abfall wird teurer bewertet als sortierter.
Was noch brauchbar ist, wird nicht automatisch Abfall. Möbel in gutem Zustand, Werkzeug, Fahrräder und Geschirr legen wir beiseite und fragen nach, bevor etwas auf den Wagen geht. Soll Verwertbares erhalten bleiben, aber nicht am Ort stehen, lässt sich ein Teil in ein Lagerabteil stellen, 5 m³ ab 8 Euro am Tag.
Die Gebühr der Annahmestelle
Die Annahmestelle wiegt an und stellt die Gebühr nach Gewicht und Abfallart in Rechnung. Diesen Betrag geben wir unverändert weiter, in der Höhe, in der er auf dem Beleg steht, und der Beleg liegt der Rechnung bei. Es gibt darauf keinen Zuschlag und keine Bearbeitungsgebühr.
Geschätzt wird die Gebühr schon beim Aufmaß, aus der Menge und der Art des Guts. Die Schätzung steht neben dem Festbetrag im Angebot, damit Sie beide Zahlen zusammen sehen und später keine Überraschung kommt. Liegt das Gewicht am Ende darunter, zahlen Sie weniger; liegt es darüber, sehen Sie am Beleg genau, warum.
Besenrein, und was damit gemeint ist
Besenrein heißt: alles Lose ist heraus, Böden sind gefegt, Staub und Verpackungsreste sind mitgenommen. Dübellöcher werden nicht verschlossen, Wände werden nicht gestrichen, Fugen nicht erneuert. Malerarbeiten gehören zu einem anderen Gewerbe, und wir versprechen sie deshalb nicht.
Was zusätzlich gemacht wird, benennen wir vorher: Teppichboden aufnehmen, Einbauschränke abbauen, Lampen und Vorhangschienen demontieren. Diese Arbeiten verschieben den Rechenweg nicht, sie können aber die Mannschaft größer machen, wenn sie viel vom Einsatztag kosten. Dann steht das größere Gespann im Angebot, und Sie wissen vorher, woran Sie sind.
Vom Rundgang bis zum leeren Raum
Der Ablauf hat vier Stationen. Zwischen Anfrage und Räumtag liegen in ruhigen Wochen wenige Tage, zum Monatsende eher zwei Wochen, weil dort die meisten Übergaben liegen.
- Rundgang vor Ort, Raum für Raum, Dauer rund eine halbe Stunde
- Angebot mit Gespann, Festbetrag und geschätzter Gebühr der Annahmestelle
- Räumtag: tragen, trennen, fegen, der Schlüssel bleibt bei Ihnen
- Abrechnung mit beiliegendem Beleg der Annahmestelle