Warum beim Gewerbeumzug die Reihenfolge entscheidet
Ein Betrieb zieht nicht um, um umzuziehen, sondern um am nächsten Morgen weiterzuarbeiten. Deshalb beginnt die Planung am Ziel: Welcher Arbeitsplatz muss zuerst stehen, welches Gerät braucht Strom, welcher Raum bleibt bis zuletzt leer. Von dieser Antwort aus planen wir rückwärts, und daraus ergibt sich, was zuerst in den Wagen geht und was zuletzt.
Germering liegt dafür günstig. Die Bundesstraße 2 führt als Landsberger Straße durch die Stadt, die A 96 nach München und Lindau beginnt im Norden, und die Gewerbelagen in Unterpfaffenhofen sind in wenigen Minuten erreicht. Das große Gewerbegebiet im Norden von Gilching ist 7,5 Kilometer entfernt, nach Starnberg sind es 19 Kilometer. Welche Orte wir regelmäßig anfahren, zeigt die Seite Umzugsgebiete.
Beschriftung: jede Kiste weiß, wohin sie gehört
Wir arbeiten mit zwei Kennungen. Die erste bezeichnet den Arbeitsplatz am alten Ort, die zweite den Raum am neuen. Beide stehen auf jedem Karton, auf jedem Rollcontainer und auf jeder abgebauten Tischplatte. Ein Plan am Eingang der neuen Fläche zeigt dieselben Kennungen, sodass die Mannschaft ohne Rückfrage ablädt.
Für Akten hat sich die Umzugskiste gegen den Karton durchgesetzt, weil sie stapelbar bleibt und sich auf dem Rollwagen schieben lässt. Hängeregistraturen werden samt Rahmen gezogen, Ordnerreihen bleiben in ihrer Ordnung. Wer Material braucht, bekommt es vorher geliefert: Kisten, Packpapier und Folie stehen in der Liste auf der Preisseite.
Vor dem Termin geklärt
- Reihenfolge der Räume und der Arbeitsplätze
- Zufahrt, Standplatz und Breite des Aufzugs
- Wer vor Ort entscheidet, wenn etwas offen ist
- Welche Geräte vom Netz getrennt werden müssen
- Was in den Sperrmüll geht statt in den Wagen
Aktenschränke, Serverschrank und schwere Einzelstücke
Aktenschränke werden leer gefahren, nicht gefüllt. Ein gefüllter Stahlschrank bringt ein Gewicht auf die Rolle, das weder Boden noch Rücken verzeiht, und die Schubladen laufen danach selten wieder rund. Wir leeren in Kisten, fahren den Schrank leer und füllen am Ziel in derselben Ordnung zurück.
Einen Serverschrank nehmen wir als Transportgut mit: Wir rollen, sichern und stellen ihn am neuen Platz ab. Das Trennen vom Netz, das Ziehen der Verkabelung und das Wiederanfahren der Technik bleiben bei Ihrer Betreuung, denn dafür haften wir nicht. Dasselbe gilt für Alarmanlagen und Kassensysteme im Laden.
Termine außerhalb der Geschäftszeiten
Viele Betriebe wollen nicht mitten im Tagesgeschäft umziehen. Wir stimmen den Termin deshalb so ab, dass der Betrieb möglichst wenig davon merkt, und planen den Beginn früh am Morgen oder am Ende der Woche. Das ist eine Frage der Terminabstimmung und keine Zusage auf Abruf: Welche Zeitfenster möglich sind, sagen wir bei der Begehung ehrlich.
Am Betrag ändert der Termin nichts. Gerechnet wird nach der Mannschaft, und ein Einsatztag kostet dasselbe, an welchem Wochentag er auch liegt. Kommt eine Kraft dazu, sind es 80 Euro mehr, kommt ein zweiter Wagen dazu, 150 Euro. Beides steht als eigene Zeile im Angebot und wird nicht nachgereicht.
Praxis und Laden haben eigene Regeln
In einer Praxis hängt alles an der Dokumentation und an den Geräten. Patientenakten fahren verschlossen und werden von Ihnen übergeben und übernommen, Behandlungsstühle und Geräte gehen nur mit Freigabe des Herstellers vom Platz. Wir bringen Decken, Rollwagen und Hebegurte mit und halten uns bei allem zurück, was eine Einweisung braucht.
Im Laden zählt die Fläche. Regalwände werden in der Reihenfolge abgebaut, in der sie am neuen Ort wieder stehen sollen, Ware bleibt in Transportkisten auf Rollen, Theken und Kassenmöbel reisen zuletzt. Wer eine Fläche nicht nur leert, sondern aufgibt, findet den passenden Rahmen unter Entrümpelung.