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Treppenhaus und Altbau: Enge planbar machen

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Was im Haus wartet, entscheidet über den Ablauf des Tages, nicht über die Rechnung. Treppenläufe, Wendepodeste, Türbreiten und ein fehlender Aufzug kosten bei uns keinen Aufschlag je Etage; sie bestimmen nur, wie viele Kräfte wir ansetzen und was zerlegt wird. Die Demontage und der Aufbau am Zielort gehören zum Gespann.

Kein Aufschlag nach Etage oder Stockwerk

Demontage und Aufbau im Gespann enthalten

Türen und Podeste werden vorher gemessen

Glas und Polster kommen in Decken

Blick von oben in ein altes Holztreppenhaus mit gewundenem Handlauf und dunklem Belag

Sperrige Stücke und wie sie durchs Haus kommen

  • Doppelbett mit durchgehendem Rahmen Unser Weg: Rahmen zerlegen, Lattenrost einzeln Diagonale am Wendepodest
  • Kleiderschrank, mehrteilig Unser Weg: Korpusse trennen, oben neu setzen Korpushöhe im obersten Lauf
  • Sofa, länger als die Tür breit ist Unser Weg: Füße ab, hochkant durch den Rahmen Lichte Breite der Wohnungstür
  • Vitrine mit Glasböden Unser Weg: Glas heraus, getrennt in Decken Bruchgefahr auf Stufen
  • Waschmaschine oder Trockner Unser Weg: Zu zweit mit Tragegurten, Trommel gesichert Gewicht im engen Kellerabgang
  • Esstisch mit massiver Platte Unser Weg: Platte abnehmen, Beine abschrauben Gewicht und Länge zugleich

Zerlegen und Aufbauen dieser Stücke gehört zum Gespann und erscheint nicht als eigene Zeile im Angebot.

Die Treppe bestimmt den Weg, nicht den Preis

Ein viertes Obergeschoss ohne Aufzug ist mühsam, aber es ist kein Rechenposten. Bei uns gibt es keinen Zuschlag je Stockwerk und keinen Betrag für den Tragweg; der Festbetrag hängt allein daran, wie viele Kräfte im Gespann stehen und welcher Wagen mitkommt. Die Treppe wirkt also mittelbar: sie verschiebt unsere Empfehlung beim Aufmaß, nicht die Preisliste.

Das macht die Rechnung durchsichtig. Drei Kräfte mit dem Möbelwagen liegen bei 459 Euro je Einsatztag. Halten wir für ein hohes Geschoss ohne Aufzug eine vierte Kraft für richtig, sind das 80 Euro mehr, also 539 Euro, und dieser Betrag steht vor dem Termin fest. Niemand rechnet am Abend Etagen nach. Wie die ganze Tafel entsteht, zeigt die Seite Mannschaft und Wagen.

Die sachliche Begründung dafür ist einfach. Eine Treppe wird nicht durch Geld kürzer, sondern durch Hände. Zwei Kräfte, die abwechselnd oben und unten stehen, verlieren Zeit beim Übergeben; mit vier Kräften bilden sich zwei Paare, die sich auf halbem Weg begegnen und nie leer laufen.

Was wir im Treppenhaus messen

Beim Rundgang interessiert uns weniger die Zahl der Stufen als die Geometrie der Engstellen. Entscheidend ist fast immer ein einzelner Punkt: ein Wendepodest, ein Handlauf, der in den Lichtschacht ragt, eine Wohnungstür, die sich nur nach innen öffnet. Wer diesen Punkt kennt, weiß vorher, welche Stücke zerlegt werden müssen.

In Harthaus und in Krailling sind es meist Ein-, Zwei- und Doppelhäuser mit innenliegenden Treppen zum ausgebauten Dachgeschoss, oft mit flacher Schräge und niedriger Kehle unter dem Dach. In den Mehrfamilienhäusern im Stadtgebiet von Germering dagegen entscheidet die gemauerte Wendung zwischen zwei Läufen, und dort gilt eine schlichte Regel: was sich diagonal nicht um die Ecke führen lässt, wird zerlegt und oben wieder aufgebaut.

Ob ein Aufzug vorhanden ist, hilft nur, wenn er auch nutzbar ist. Wir sehen deshalb nach, ob die Kabine Betten und Schrankteile aufnimmt, ob sie sich für die Dauer der Beladung belegen lässt und ob zwischen Kabine und Wohnungstür noch eine Schwelle liegt. Steht der Aufzug zur Verfügung, geht das oft schneller als jede Planung erwartet.

Die Engstellen, die den Tag entscheiden

  • Lichte Breite der Wohnungstür samt Rahmen und Schließblech
  • Wendepodeste und die Diagonale, die dort noch durchgeht
  • Handläufe, Heizkörper und Zählerkästen im Treppenlauf
  • Deckenhöhe im obersten Lauf und unter der Dachkehle
  • Schwellen zwischen Treppenhaus, Flur und Wohnung
  • Zustand der Stufen und ob eine Abdeckung sinnvoll ist

Sperrige Stücke und der Ausweg Demontage

Die meisten Stücke, die scheinbar nicht passen, passen zerlegt ohne Mühe. Deshalb ist die Demontage bei uns kein Zusatzgeschäft, sondern Teil der Arbeit: Betten kommen auseinander, Schrankkorpusse werden getrennt, Tischplatten abgenommen, Glas aus Vitrinen genommen und einzeln in Decken gepackt. Am Zielort geht derselbe Weg zurück, und wir bauen auf, bevor die Mannschaft abfährt.

Entscheidend ist, dass die Reihenfolge vorher steht. Ein Schrank, der oben zerlegt werden muss, blockiert sonst den Flur, während unten schon geladen wird. Wir legen beim Rundgang fest, welche Stücke in welcher Reihenfolge an die Reihe kommen, und notieren, was an Beschlägen oder Ersatzteilen vorher besorgt werden sollte. Das Aufbauen am Zielort gehört beim Privatumzug zum Ablauf und wird nicht gesondert berechnet.

Für Polster, Matratzen und empfindliche Oberflächen gilt die Decke als Standardlösung. Wer das Packen des Kleinteiligen ebenfalls abgeben möchte, findet die Einzelheiten beim Einpackservice; das gehört nicht zum Gespann und steht als eigener Posten im Angebot.

Zwei Häuser, zwei Geschwindigkeiten

Ein Umzug hat zwei Innenräume, und beide zählen. Es nützt wenig, wenn die alte Wohnung in zwei Stunden leer ist und am Zielort danach jedes Stück einzeln um ein Podest gedreht wird. Deshalb messen wir an beiden Adressen, sofern wir Zugang bekommen, und richten die Besetzung nach der schwierigeren der beiden aus.

Wenn das Ziel noch nicht zugänglich ist, hilft uns ein Grundriss, ein Foto des Treppenhauses und die Angabe, ob ein Aufzug vorhanden ist. Das reicht in der Regel, um die Zahl der Kräfte seriös festzulegen. Wo zwischen Auszug und Einzug mehrere Tage liegen, planen wir die Zwischenlagerung mit, und die Posten dafür stehen auf der Preisseite.

Was Sie vor dem Termin schon tun können

Eine Stunde Vorbereitung im Treppenhaus bringt am Umzugstag mehr als jede Absprache. Die folgenden Schritte kosten nichts und nehmen der Enge einen guten Teil ihrer Wirkung.

  1. Türen aushängen, wo es ohne Werkzeugaufwand möglich ist, und die Blätter flach stellen.
  2. Flur, Podeste und Kellerabgang leer machen, auch von Schuhregalen und Pflanzen.
  3. Lose Läufer und Teppiche aufrollen, damit niemand auf der Treppe rutscht.
  4. Fahrrad, Kinderwagen und Mülltonnen aus dem Weg stellen, bevor das Gespann ankommt.
  5. Den Aufzug, falls vorhanden, für den Vormittag beim Verwalter anmelden.
  6. Schlüssel für Keller, Speicher und Garage an einen Punkt legen und uns zeigen.

Das wird oft zusammen gebucht

Zufahrt und Standplatz Wo der Wagen steht, schauen wir vorher an: enge Tore, Höfe, Hanglagen, weite Wege.

Mannschaft und Wagen Gerechnet wird nach Gespann: Kräfte plus Wagen, vorher festgelegt, ohne Uhr im Spiel.

Firmenumzug Büro, Praxis und Laden verlagern, mit beschrifteten Arbeitsplätzen und geplanter Aufbaureihenfolge.

Möbeltransport Einzelne Stücke und Teilmengen fahren: ein Schrank, eine Couch, ein Küchenblock.

Fragen zu Treppe, Tür und Demontage

Kostet das vierte Obergeschoss ohne Aufzug einen Zuschlag?

Nein, einen Betrag je Etage gibt es bei uns nicht. Die Höhe wirkt nur auf die Empfehlung zur Besetzung: aus drei Kräften mit dem Möbelwagen für 459 Euro werden dann oft vier Kräfte für 539 Euro. Diese 80 Euro stehen vorher im Angebot.

Wird ein Schrank zerlegt, wenn er nicht durch die Tür passt?

Ja, und das ist der Normalfall. Zerlegen, Transport und Aufbau am Zielort gehören zum Gespann. Wir sagen beim Rundgang, welche Stücke betroffen sind, damit Sie Inhalte vorher ausräumen können.

Was ist, wenn der Aufzug am Umzugstag ausfällt?

Dann tragen wir, und der Betrag bleibt derselbe, weil er an der Besetzung hängt und nicht am Weg. Genau dafür sehen wir uns die Treppe auch dann an, wenn ein Aufzug vorhanden ist. Ein Ausfall verlängert den Tag, nicht die Rechnung.

Übernehmt ihr die Haftung für Schäden im Treppenhaus?

Es gilt die gesetzliche Haftung von 620 Euro je Kubikmeter Laderaum nach Paragraf 451e HGB. Schäden am Gebäude melden wir sofort und halten den Zustand vorher fest, wo es sinnvoll ist. Abdeckungen für Stufen und Rahmen bringen wir mit.

Sollen wir Türen vorher aushängen?

Wenn es ohne Werkzeugaufwand geht, ja, das bringt oft entscheidende Zentimeter. Alles, was Schrauben oder Beschläge betrifft, machen wir selbst. Bitte stellen Sie ausgehängte Blätter flach an die Wand und nicht in den Durchgang.

Reicht ein Foto, wenn ich das Ziel noch nicht betreten kann?

In vielen Fällen ja. Nützlich sind ein Bild des Treppenhauses, ein Grundriss und die Angabe zum Aufzug. Damit lässt sich die Zahl der Kräfte seriös festlegen, und wir vermerken im Angebot, auf welcher Grundlage wir geplant haben.

Kein Stockwerk kostet extra

Gezahlt wird für Hände, die die Treppe nehmen, nicht für die Treppe.

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